AUGL Fahrzeugtechnik

Chronik der Augl GmbH

1869   Erste Erwähnung/Foto der Fa. Augl

1909   Gründung als Huf und Wagenschmiede in Linz durch Josef Augl I

1931   Übernahme durch Josef Augl II   Spezialisierung auf Herstellung und Reparatur von Fahrzeugfedern

1957   Josef Augl, Erste Linzer Autofedernschmiede – im Handelsregister

1970   Verlegung des Standortes von Linz nach Pasching

1974   Erweiterung um die Sparten Fahrzeugbau und Bremsendienst Kässbohrer-Stützpunkt

1980   Übernahme durch Josef Augl III und seiner Schwester Brigitte Daucha im Rahmen einer GmbH

1998   Schmitz - Servicepartner

2002  Geschäftsführung durch Josef Augl III und  Ing. Robert Daucha (4.Generation)

2002   Neubau mit integrierter Diagnosestraße

2003   Kögel - Servicepartner

2005   Krone - Servicepartner

 

Geschichte der Augl GmbH

Es existiert die Fotographie eines Bildes aus dem Jahre 1869. Auf diesem Bild ist eine städtische Winterszene dargestellt die auch eine Huf-und Wagenschmiede zeigt die sich nachweislich in Ebelsberg ,ein westlich dem Zentrum gelegener Stadtteil von Linz, befunden hat. Dieses Haus, auf dessen Platz nun eine Sparkassenfiliale untergebracht ist, befand sich in der heutigen Kremsmünstererstraße und ist mit dem Namensschild "Pickl – Augl" versehen.


Die eigentliche Firmengeschichte beginnt aber im Jahre 1909 mit der Gründung einer Huf – und Wagenschmiede in der Linzer Blumauerstraße Nr. 25, durch Großvater der heutigen GmbH Gesellschafter Frau Brigitte Daucha geb. Augl und Herrn Josef Augl geb. 1950. Der Konzessionsbrief vom 14. Juli 1909 ist noch im Original erhalten.
Der Gründer hat damals schon Kutschenfedern für die Linzer Wagnereibetriebe hergestellt und im Übrigen den üblichen Beschlag – und Wagenreparaturdienst durchgeführt. Ab dem Jahr 1915 wurde der Betrieb von seiner Gattin weitergeführt,
da Josef Augl, der Gründer, im 1. Weltkrieg einrücken musste. Von den Russen bei den Kämpfen um die Festung Pzremysl gefangengenommen gelangte er nach abenteuerlicher Flucht Beludschistan, Afghanistan und Indien erst Anfang der Zwanzigerjahre nach Hause zurück, wo seinen Betrieb weiterführte. Schon zu dieser Zeit schickte seinen Sohn Josef geb. 1909 nach Wien, wo dieser ein Praktikum im
Fahrzeugfederbau, zusätzlich zur Huf – Wagenschmiede, absolvierte. Nach dem
Tode von Josef dem Gründer im Jahr 1932 führte Josef geb. 1909 den Betrieb weiter
wobei ihm mit seiner Frau Hildegard eine tüchtige Meistersgattin zu Seite stand, welche die Finanzgebahrung in Ordnung hielt und so die finanzielle Grundlage für das heutige Unternehmen schuf. Schwere Zeiten von 1933 bis 1945, nach der Auszahlung an die Arbeitnehmer war oft kein Geld mehr für das Unternehmerpaar
vorhanden. Nach dem 2. Weltkrieg, den die Familie Augl (Josef, Hildegard und Tochter Brigitte) gesund überstanden hatte, begann langsam der wirtschaftliche Aufstieg. Es wurden nunmehr fast ausschließlich KFZ - und Eisenbahnfedern gefertigt und repariert, sodass das Unternehmen 1957 als – Josef Augl, Erste Linzer Autofedernschmiede – im Handelsregister, als Einzelunternehmen eingetragen wurde. Mittlerweile wurde die 1941 geb. Tochter Brigitte als kfm. Angestellte ausgebildet, der 1950 geb. dritte Josef wurde im elterlichen Betrieb ausgebildet und
schloss diese Ausbildung mit der Meisterprüfung im Jahr 1972 ab.

 

Wie kam das Unternehmen von Linz nach Pasching?


Schon im Jahre 1933 wurde über das Gebiet der alten Blumauerstraße eine Bausperre verordnet, damit war eine räumliche Ausdehnung in Linz – Neustadt nicht mehr möglich. Vorausplanend wie das Ehepaar Augl Josef II war wurde schon Anfang der 1950er – Jahre ein Grundstück neben der „Traunerkreuzung“ gekauft und dort ein Filialbetrieb errichtet, der aber wegen mangelnder Auslastung wieder geschlossen wurde. Im Jahre 1966 verlangte die Stadt Linz die Abtretung des Betriebsgrundstücks in der Blumauerstraße. Nun konnte  man nach einigen unmöglichen Ersatzvorschlägen, durch die Stadt Linz, auf dieses Grundstück an der Traunerkreuzung – Pasching, Wagram 150 – zurückgegriffen werden.
Der Standortwechsel erfolgte dann Ende Oktober 1970. Kaum war der Betrieb begonnen trat die Kässbohrer – Austria GmbH an die Fa. Josef Augl heran und schlug vor, dass die Fa. Josef Augl den Kundendienst für ihre Produkte übernehmen sollte. So begann eine lange für beide zufriedenstellende Zeit der Zusammenarbeit.
In dieser Zeit erweiterte sich das Betriebsbild um die Sparte Fahrzeugbau und Fahrzeugservice sowie um den Bremsendienst.


Wirtschaftspolitisch gesehen fanden zwei grundlegende Veränderungen statt:


1980: Umgründung der protokollierten Einzelfirma – Josef Augl, Erste Linzer Autofedernschmiede - in die – Josef Augl, Autofedernreparaturwerk GmbH & Co  KG – Hr. Josef Augl 1950 und seine Schwester Fr. Brigitte Daucha übernehmen die Geschäftsführung, mittlerweile hat Hr. Ing. Robert Daucha die Nachfolge seiner Mutter angetreten

2005: Umgründung der – Josef Augl, Autofedernreparaturwerk GmbH & Co  KG – in die  -  Augl Gesellschaft mbH –

Nach dem Niedergang der Kässbohrer GmbH erweiterten wir uns als Servicepartner für die  Schmitz Fahrzeugbau AG, Kögel Fahrzeugbau AG und Krone Bernard Fahrzeugwerke GmbH

Der mittlerweile dringend notwendige Platzbedarf wurde mit einer neuen Halle und integrierter modernster Diagnosestraße 2002 gedeckt.

Im Jahre 2009 feiern wir den 100. Geburtstag dieses erfolgreichen und noch immer zu 100% im Familienbesitz befindlichen Unternehmens.
Die Familien Augl & Daucha werden natürlich auch weiterhin bemüht sein den Betrieb so erfolgreich wie ihre Vorgänger weiterzuführen.

Im April 2008 Dieter Daucha (Betriebsangehöriger von 1964 bis 2002 und weiterhin als Freizeitbeschäftigung)

Fa. Augl Fahrzeugtechnik GmbH
Gesellschafter:
Fr. Daucha Brigitte - 50%
Hr. Augl Josef - 49%
Fr. Augl Janet - 01%
Offenlegungspflicht - lt. Mediengesetzt §25 Abs. 2 Mediengesetz.neue Fassung ab 01.07.2012